Das Veloziped (Birota vehiculum), im Volksmund „Fahrrad“ genannt, ist ein Rädertier aus der Familie der Drahtesel. Mittlerweile sind Velozipeds Kulturfolger und siedeln sich hauptsächlich immer in der Nähe von Hominiden an, wobei kaum Konkurrenzkämpfe entstehen. Zwischen einigen Individuen beider Familien wurden sogar schon symbiontisch anmutende interspezifische Beziehungen beobachtet, deren ethologische Erschließung jedoch erst in den Kinderschuhen steckt.

 

Das uns nur scheinbar so bekannte Veloziped birgt in seiner Biologie noch viele Geheimnisse. Hier ein kapitaler Vierender.

Jedoch ist das Veloziped eine der wenigen Arten, deren Fortpflanzung und Sexualverhalten vor dem Sozialverhalten vollständig beschrieben wurde:  Den Rest des Beitrags lesen »

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Krieg!

Krieg!

Von den schwerwiegenden Folgen nichts ahnend habe ich heute voller Stolz meine neuen Klickpedale ausprobiert, dass heißt ich bin einfach quer durch die Gegend auf irgendwelchen verlassenen Straßen und Wegen gefahren. Auf meiner Rundreise durch drei Landkreise (Ludwigsburg, Böblingen und Enzkreis) bekam ich dann plötzlich Lust auf Bier. Genauer gesagt war das bei Mönsheim, aber da das hier Niemanden interessiert, werde ich es wohl lieber nicht erwähnen. Jedenfalls war mir klar, dass es auf Nerddeutsch gesagt total lame ist allein in den Biergarten zu gehen, daher habe ich einen guten Freund namens Simon angerufen, ob er sich denn nicht auf ein gemeinsames Bier erbarmen möchte. Den Rest des Beitrags lesen »

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26. Juni 2009

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Giant Trinity 1

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Felgenfahren

26. Juni 2009

Zuerst möchte ich etwas gestehen: Ich bin leidenschaftlicher Fahrradfahrer (mind. 80 Kilometer die Woche …). Da ich sehr kreativ bei der Auswahl meiner Routen vorgehe (d.h. ich fahre immer drauflos, sobald ein einsamer Weg ins nirgendwo führt, fahre ich ihn entlang, mit dem Hintergedanken: „Wenn du jetzt nicht da lang fährst, bist du eine Pussy.“). Letzten Dienstag war es mal wieder soweit: Ich bin an einem Ort gelandet, von dessen existenz ich noch nie wusste. Freudental. Ich bitte um Entschuldigung bei allen Lesern aus Freudental, aber das Örtchen ist doch relativ weit … in der Pampa :D. Nach der 2 minütigen Dorfrundfahrt habe ich dann beschlossen, diesen gruselig stillen und einsamen Flecken Erde wieder zu verlassen. Gut gelegen ist er ja, sodass ich beschloss, durch die Weinberge von dannen zu fahren. Das hat dem Dorf nicht gepasst und es hat mir einen Platten im Hinterrad verpasst. Nichmal die lokale Tankstelle (da gibt’s wirklich eine! Sogar mit Benzin!) konnte mir mit ihrem Druckluftkompressor helfen. Nachdem ich dann die dort arbeitende Mineralölfachverkäuferin nach einem Fahrradladen (ich war so naiv und habe geglaubt in Freudental gäbe es einen) ausgefrag(g)t habe, fuhr ich auf ihren Vorschlag hin ins Nachbarkaff – Hohenhaslach. Diesmal sogar über nämliche Strecke durch den Weinberg. Jedoch auf der Felge, mir wars zu blöd und ich habe den Reifen abgezogen. Unterwegs kamen mir jede Menge Leute entgegen, die mich darauf aufmerksam gemacht haben, dass ich auf dem Hinterrad weder Schlauch noch Reifen aufgezogen habe. Ui. Mal abgesehen von den gefühlten 130 dB Lärm welche meine nackte Alufelge auf dem schlecht bis garnicht betonierten Weg verursachte doch durchaus berechtigte Aussagen.

Hohenhaslach - Freudental

Hohenhaslach - Freudental

Nunja. Der dortige Fahrradschrauber (eigentlich Motorsägenfachberater/-verkäufer) hat mir – nachdem ich mich schon 2 mal im Weinberg verfahren hatte (siehe Bild) – bot mir an den Schlauch für 8,- € inklusive Mehrwertsteuer selbst auszuwechseln, was mir dann doch mit Ach und Krach gelang. Danach wollte ich nur noch Heim. :-O