Ich kann nicht mehr. Ich bin mental am Ende. Nach mehr als 10 Stunden geballter Boyband-Power bin ich nicht mehr als ein seelisches Wrack und kurz davor das Experiment abzubrechen.

Die sich ständig wiederholenden Textzeilen sind wie Weichspüler fürs Gehirn und langsam fange ich an den Mist zu glauben den sie in ihren Liedern verzapfen. Wer so viel von Liebe und Schnulz singt kann nicht normal sein. Als ob es im echten Leben keine anderen Themen gibt als Herzensbrecher und Liebesbeweise und so weiter. Um das zu verdeutlichen hier mal ein paar Textauszüge (die ich mittlerweile alle schon auswendig kann):

  • „Quit playin‘ games with my heart, before you tear us apart.“
  • „Every time I breathe I take you in and my heart beats again. Baby I can’t help it you keep me drowning in your love.“
  • „Show me the meaning of being lonely. Is this the feeling I need to walk with. Tell me why I can’t be there where you are. There’s something missing in my heart.“
  • „I don’t care who you are, where you’re from, what you did, as long as you love me.“

Und so geht das die ganze Zeit.

Ich hatte nie zuvor ein solch großes Verlangen nach Death Metal. Und während ich hier gerade kurz vor Abschluss der elften Stunde bin steht mein Entschluss fest. Ich werde abbrechen, ich hätte nicht gedacht, dass das so schwer ist doch hier ist Schluss. Obwohl ich es nicht gerade lange durchgehalten habe werden mich wohl in den nächsten Tagen oder Wochen so einige Ohrwürmer verfolgen.

Na dann mal bis zum nächsten Experiment (das ich vielleicht länger durchhalten werde)!

I love you so much and forever,
Jan

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Nachdem ich heute schon bei -12 °C Fahrrad fahren gewesen bin, und das Schild „Arbeit macht frei“ im KZ-Auschwitz geklaut worden ist, will ich euch das nächste Türchen nicht vorenthalten… Den Rest des Beitrags lesen »

In neun Tagen ist Weihnachten und ich habe immernoch kein Geschenk für niemanden, bis auf das heutige Adventskalendertürchen natürlich.

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Kunst

31. Juli 2009

Am Dienstag war Klassentag an unserer Schule. Zur Freude des Klassenlehrers hatten wir uns auf einen kleinen Besuch bei ihm Daheim und eine anschließende Führung im Stuttgarter Kunstmuseum (umgangssprachlich einfach nur ‚der Kubus‘) geeinigt, was ihm natürlich sehr gefiel, da er deswegen lediglich ein paar wenige Schritte von seiner übrigens sehr schönen Wohnung zum Museum tätigen musste – ganz und gar ein gemütlicher Mann.

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