Ich kann nicht mehr. Ich bin mental am Ende. Nach mehr als 10 Stunden geballter Boyband-Power bin ich nicht mehr als ein seelisches Wrack und kurz davor das Experiment abzubrechen.

Die sich ständig wiederholenden Textzeilen sind wie Weichspüler fürs Gehirn und langsam fange ich an den Mist zu glauben den sie in ihren Liedern verzapfen. Wer so viel von Liebe und Schnulz singt kann nicht normal sein. Als ob es im echten Leben keine anderen Themen gibt als Herzensbrecher und Liebesbeweise und so weiter. Um das zu verdeutlichen hier mal ein paar Textauszüge (die ich mittlerweile alle schon auswendig kann):

  • „Quit playin‘ games with my heart, before you tear us apart.“
  • „Every time I breathe I take you in and my heart beats again. Baby I can’t help it you keep me drowning in your love.“
  • „Show me the meaning of being lonely. Is this the feeling I need to walk with. Tell me why I can’t be there where you are. There’s something missing in my heart.“
  • „I don’t care who you are, where you’re from, what you did, as long as you love me.“

Und so geht das die ganze Zeit.

Ich hatte nie zuvor ein solch großes Verlangen nach Death Metal. Und während ich hier gerade kurz vor Abschluss der elften Stunde bin steht mein Entschluss fest. Ich werde abbrechen, ich hätte nicht gedacht, dass das so schwer ist doch hier ist Schluss. Obwohl ich es nicht gerade lange durchgehalten habe werden mich wohl in den nächsten Tagen oder Wochen so einige Ohrwürmer verfolgen.

Na dann mal bis zum nächsten Experiment (das ich vielleicht länger durchhalten werde)!

I love you so much and forever,
Jan

Seid gegrüßt Leser!

Wie ihr dem Titel entnehmen könnt, handelt es sich hier um ein Experiment. Ja – richtig gehört – ein E-X-P-E-R-I-M-E-N-T!
Dieses läuft bereits seit etwa 46,32 Minuten. Schon fast eine Stunde verbringe ich damit Musik zu hören. Aber nicht irgendeine Musik. Kurz gesagt: Backstreet Boys – ganz im Gegensatz zum Ausmaß dieses Versuchs. 1 Woche B-Boys ohne durchzudrehen. Ob das zu schaffen ist werden wir sehen. Sowohl vor dem PC als auch auf dem iPod, also sozusagen überall und immer.

Bereits jetzt fühle ich mich ein wenig seltsam und habe das verlangen in die Stadt zu gehen, mir die unmöglichsten Klamotten zu kaufen, mir die Haare blond zu färben und mir tonnenweise Poster an die Wand zu klatschen. Ich werde euch bald über den weiteren Verlauf berichten – falls ich dazu noch in der Lage bin.

Bis dahin,

Gruß und „TELL ME WHY – ain’t nothing but a heartache….“

Jan

Freudige Tage ihr Leser, heute ist schon Tag 4 und das heißt, richtig, ein neues Türchen wartet darauf von euch geöffnet zu werden. Und diesmal dreht es sich um etwas, das sowohl Spaß machen kann, als auch euer chemikalisches Interesse in die Höhe schnellen lassen wird. Den Rest des Beitrags lesen »