Pussy

6. März 2010

Erstmal wünschen wir dem Atzen L. D. N. („Nils“)  einen gesegneten 17. Geburtstag.

Soviel zu den heutigen Formalitäten. Nun fahren wir im Kontext der Überschrift fort:

Dass sich des Nächtens einige äußerst merkwürdige Dinge vollziehen, ist ja allen bekannt. Ein Höchstmaß an Eigenartigkeit erlangen sie dann, wenn sich nachts in einem Markgröninger Wohngebiet zwei Idioten fast in die Hose pissen, weil einer derselben zu blöd ist jemanden anzurufen. Krasse Situation – noch nie erlebt?

Wir schon: Herr T. vom Blog hat eine seiner berühmt berüchtigten Kellerpartys geschmissen, selbstredend waren wir eingeladen und haben uns schlussendlich eingeredet an die frische Luft zu müssen und die in der Nähe wohnende Frau G. zu besuchen. Die Problematik des Vorgehens bestand allerdings darin, dass es schon 22:50 Uhr war und einer der Idioten nicht wusste, ob Frau G. überhaupt Zeit, Lust und die Möglichkeiten dazu hat (sturmfrei), uns ihre Gastfreundschaft zu erweisen.

Da mir schon irgendwie von vornherein bewusst war, dass wir einige Zeit vor der Tür der G. stehen werden und uns anpimmeln, wer klingelt/anruft, äußerte ich dieses. Leider blieb es bei der blanken Missachtung des Satzes und MaJa zog los.

Wenig spektakulär machten wir das Haus der G. ausfindig, was sich als extrem schwierig erweist, wenn der Nachbar den gleichen alten Mercedes in der gleichen Farbe vor seinem Haus stehen hat. Wie gesagt wusste G. nichts von dem Unterfangen, sodass sie uns nicht an der Türe empfing und auch nicht ihr Zimmer kenntlich für uns ausleuchtete. Sauerei. Daher blieb uns aufgrund böser Omen, die uns über den StandBy-Modus ihres Mobiltelefons benachrichtigten, keine andere Möglichkeit als uns anzupimmeln. Klar, weil ich „keine Eier“ zum wählen der Festnetznummer hatte – wer will schon um (mittlerweile) 23:05 Uhr von einem so unsympathischen Kerl wie mir angerufen werden, dessen Stimme darüber hinaus im Hause (wahrscheinlich) bekannt ist? Klar soweit?

Gut, stellt euch vor, ihr werdet von mir – dem Kerl – genötigt diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen. Prinzipiell kein Problem, oder? In der Tat überhaupt nicht, es sei denn ihr seit derartig sozial veranlagt und wollt mir helfen meine Angst zu überwinden, indem ihr einfach zurücknötigt. Damit hat sich ein Teufelskreis aufgetan…

So, um 23:20 Uhr, als wir wieder an der Partyhütte angelangt haben war einiges geschehen: Jan wäre vor Wut fast in die Luft gegangen, was wohl ungefähr die gleiche emotionale Wirkung auf mich hätte wie ein nuklearer Super-GAU gepaart mit einem Ultra Br00tal Death Metal-Konzert im Untergrund von Helsinki und ich bin mit allen Versuchen gescheitert, meinen Anruf schlichtes nerven meines Gegenübers durch jenen tätigen zu lassen. Insgesamt ist 5466873 mal das Wort Pussy im Kontext mit mir gefallen, was ich mir nicht gefallen ließ und ich deshalb mit immer einmal mehr zurückbeleidigt habe. So enterten wir wieder die Bude und letztendlich war es uns beiden zu doof unsereins deswegen gegenseitig bloßzustellen, weil ich (nur ich) meine Komplexe ausgelebt habe. Deshalb kann man sagen:

Wir sind doch alle ein bisschen Pussy, Alder!

Achja, Peter hat natürlich auch sein Bestes gegeben und hat extrem verloren, nachdem ich Robin bat, mir doch noch meinen (blauen) Rucksack zu reichen:

Robin: „Hat hier irgendjemand einen blauen Rucksack liegen sehen?“

Peter: „Unter den Jacken – glaub der grüne war’s.“

Irgendjemand: „Mein Schwanz, Alder!“

Das ist er wie wir ihn kennen und schätzen. Peter (… blogg‘ mal was). Genug vom schlecht initiierten Ablenkungsmanöver, ich geh lulu, weil morgen Pagnafset mit Extended Show ohne Equilibrium ist. Review folgt.

Hails,

Pussy

Eine Antwort to “Pussy”

  1. jan308 said

    was für Idioten xD

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