hand farts

27. Januar 2010

„Lach nicht darüber, schreibe einen Artikel dazu.“  – Nein, nicht etwa Jan ermahnte mich mit diesen Worten endlich mal wieder einen Blogeintrag zu verfassen, sondern allein meiner Konstitution ging dieses relativ fordernde Sätzchen durch den Kopf. Allerdings auf Polnisch (Nie śmiej się, napisaj artikuł na ten temat), jedoch tut das nichts zur Sache. Trotz unterschwelligen Gedanken welche sich in mir aufbäumten, dass ich ein gewisses Niveau unterschreite während ich mich von so genannten Manualisten unterhalten lasse, … fand ich es außerordentlich genial mittels Händefurzen zu musizieren. Ein Wunder, dass diese Kunst von den musisch begabten Schülern in der ausrangierten feudalherrschaftlichen Markgröninger Grafenresidenz (im Volksmund auch ‚Schloss‘) noch nicht entdeckt worden ist und als nachmittägliche AG angeboten wird. Nicht, dass ich dies zu verurteilen hätte…

Kommen wir nun zur Technik. Da 96% aller deutschen Bundesbürger 2 Hände besitzen, bitte ich nun die in diesem Prozentsatz Enthaltenen nun die Hände zu falten. Allerdings soll nun weder in sich gekehrt noch irgendwer angefleht werden – Nein: Presst eure Handflächen mal wie richtige Spastis aufeinander, bis ihr flatulenzähnliche, schmatzende Geräusche von euch gebt. Das ganze müsste dann ungefähr so von Statten gehen:

Sobald ihr diese Technik beherrscht, heißt es, den richtigen Titel zu finden, welchen man interpretieren möchte. Da es sich beim Furzen mit den Händen um eine Art Schlabberresonanz wie beim trompeten handelt, wäre es von Vorteil sich Stücke auszusuchen, welche auf Blechbläsern zu spielen sind. Das wären unter anderem:

Survivor – Eye of the Tiger

John Williams – Cantina Band

Europe – The Final Countdown

… und so weiter. Wenn ihr euer Können unter Beweis gestellt habt, heißt es: Herzlichen Glückfurz und Willkommen in der hand-fart-Community! Falls euch jedoch die Lust am Furzen vergehen sollte, habe ich für die Grobmotoriker und Nerds unter euch eine Ausweichmöglichkeit gefunden, die mir mindestens genau so alternativ zu sein scheint: Musizieren mit Hardware.

Nun mag das Schliztohr nicht zwischen Lautsprechern und Hardware zu differenzieren, jedoch meine ich mit jenem Begriff Hardware, die noch so richtig hart war; aber keine Lautsprecher. Festplatten, Scanner, Drucker und Diskettenlaufwerke, höchstens Baujahr 1999. Folgendes käme bei korrekter Manipulation heraus:

Viel Spaß und viel Erfolg beim alternativen musizieren,

Loturzel

Eine Antwort to “hand farts”

  1. Fraanzi said

    Ein Wunder, dass diese Kunst von den musisch begabten Schülern in der ausrangierten feudalherrschaftlichen Markgröninger Grafenresidenz (im Volksmund auch ‘Schloss’) noch nicht entdeckt worden ist und als nachmittägliche AG angeboten wird. Nicht, dass ich dies zu verurteilen hätte…:D😀

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