Von Bandlogos, Hainbuchen und verblüffenden Ähnlichkeiten

6. Oktober 2009

Guten Abend die Damen und Herrn Leserschaft.
Nun möchte ich mich einem Thema widmen, welches ich schon lange vor mir herschiebe: Die verblüffenden Ähnlichkeiten zwischen Bandlogos und der Natur und auch anderen Logos.

So, lasst uns nun beginnen mit dem Logo der Metalband Arch Enemy, hier zu sehen, auch hier und sogar einmal in Aktion: hier. Es weist meiner Meinung nach verblüffende Parallelen zum Logo der Punkband Blink 182 auf, welches hier und hier zu sehen ist. Die wesentlichen Unterschiede sind lediglich die krakeligere Linienart, der Smiley statt Pentagramm und die vier Pfeile statt der fünf ,,Rohre“ (Anm.: Ich nenns jetzt einfach mal Rohre, da sie mich persönlich an Kanonen- oder Flakrohre erinnern und das wohl auch, auf eine brachiale Art und Weise, die Musik unterschreichen würde) beim Blink 182 Logo. Woher nun diese verblüffenden Ähnlichkeiten kommen, sei eurer Fantasie überlassen, könnt ja Vorschläge zu den Comments Posten. Die langweilige Variante, dass eine Band es der anderen nachgemacht hat schließe ich persönlich jedoch aus, da Blink 182 sich bereits 1992 formierten, Arch Enemy jedoch erst 1996 entstanden. Eine Trve-Melodic-Death-Metal-Band, die obendrein noch aus dem skandinavischen Schweden kommt, würde einfach niemals das Logo einer Punkband nachahmen. Erst recht nicht bei solchen Musikvideos! Ich mein, mal im ernst, der Papst is  trver als die. Also abgehakt.

So ist das nun aber noch lange nicht alles. Neulich fiel mir nämlich solch ein Samen, *Hust* *Blatt* *Hust*, über den weg:

CIMG6249pic_1211745755_1

Dies ist, wie allseitsbekannt, der Samen einer Hainbuche (Danke Martin!). Da ich mir in letzter Zeit des öfteren Musik von In Flames zu Gemüte führte, bemerkte ich natürlich sofort eine frappierende Ähnlichkeit zu ihrem Maskottchen, dem sogenannten Jesterhead (Jester= Gaukler, Hofnarr ; Head=… ihr wisst schon^^). Was hat dies zu bedeuten? Besteht die Band etwa aus Hainbuchenfetischisten? Will die Band eine Botschaft zum Umweltschutz durchsickern lassen, oder leitet sich diese Form vielleicht von der eines Gauklers mit typischer Mütze ab, wie hier zu sehen, oder hier. Wir werden es vielleicht nie erfahren… es sei denn, Galileo widmet diesem Thema eine eigene Galileo Mystery Folge, da wird immer alles geklärt…ALLES.

Jetzt denkt ihr vielleicht, hier wäre Schluss…..FALSCH! Denn eine Kleinigkeit hab ich noch. Da, wie bereits erwähnt, In Flames derzeit häufiger in meiner Playlist auftaucht, bin ich natürlich auch auf das Cover von Come Clarity gestoßen. So trägt es sich zufälligerweise zu, dass ein Freund aus meiner Klasse ein T-Shirt der Band Enraged by Beauty besitzt.  Dieses zeigt das Cover des Albums Vae Victis und hat verblüffende, frapierende und schockierende Parallelen zum Come Clarity Cover. Beide zeigen eine mit einfachen Strichen skizzierte Figur, die eine in leicht, die andere in stark gebeugter Haltung. Beide sind Verletzt. Während die eine ihren  Arm zu nähen scheint, hat die andere ihr eigenes Herz herausgerissen und hält dies in die Höhe. Beim Vae Victis Cover ist es interessant, dass der Faden mit dem der Arm genäht wird sich kaum von den Strichen, aus denen die Person besteht, abhebt. Sie scheint sich also mit sich selbst zu heilen, eigenständig, regenerativ (Spontaninterpretation). Beim Come Clarity Cover ist die Person ebenfalls, simpel und in schwarz-weiß gehalten, das Herz und Blut jedoch sind farblich durch Rot- und Blautöne klar abgegrenzt. So scheint has Herz  nicht zum Körper zu gehören, was der Grund sein könnte, warum jene Person es sich entriss.
So stehen Beide Covers, trotz ihres ähnlichen Ersteindrucks ziemlich gegensätzlich zueinander: Einmal wird die Figur mit dem eigenen Körper geheilt, andermal wird die Figur durch den eigenen Körper verwundet und fängt an zu bluten. Ob dies gewollt ist… auch hier Ungewissheit. Zufälle gibt es überall und ich habe schon ziemlich frei interpretiert muss ich zugeben. Doch hierzu kann sich jeder selbst ein Bild im Kopf formen.

So, das wars wieder von meiner Seite. Wenn ihr noch irgendwas kennt, das auch unter die Kategorie *Ähnlichkeiten – kann das wirklich zufall sein?* fällt, könnt ihrs gerne in die Comments schreiben und Anregungen geben.
Ansonsten: Der gesamte Beitrag ist natürlich Objektiv, jeder sieht das anders. Ich hab nur das geschrieben, was mir spontan eingefallen ist.
So verabschied ich mich dann mal bis zum nächsten mal.

Verblüfft, Martin²

PS: Fürs erste können noch Rechtschreibfehler drin sein, is mir grade zu spät alles nochma zu prüfen. Wer welche findet, darf sie gerne mitnehmen. ( sry, der musste sein😀 )

PPS: Bin`s jetzt nochmal durchgegangen, dürfte nun Fehlerfrei sein. Sollten doch noch welche drin sein, schreibts eifnach in die Comments, bearbeitet selbst ( als teil der Red.) oder werdet so glücklich.

Eine Antwort to “Von Bandlogos, Hainbuchen und verblüffenden Ähnlichkeiten”

  1. Caberkid said

    Tolles Template hast du hier auf deinem Blog. Ist das Template frei zugängig?? Falls ja, würd ich mich über einen Tipp freuen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: