Pöbel

27. August 2009

Gerade eben komme ich wieder von einer Fahrradtour. Unter anderem habe ich auch den einsamsten Stadtteil von Vaihingen an der Enz besucht: Pulverdingen. Aufgrund der Tatsache, dass ich Durst hatte, stieg ich mitten im „Ort“ ab und trank, an mein Fahrrad gelehnt etwas Dihydrogenmonoxid. Wie aus dem nichts tauchte dann ein Einheimischer auf und fing an mit mir zu sprechen:

(der Verständlichkeit halber übersetze ich für euch aus dem Schwäbischen)

Er: „Was machst du da?“

Ich: „Ich trinke.“

Überwältigt von dieser banalen Logik brütete der Einheimische über den Sinn dieser Aussage nach, bis er zu dem beschluss kam, folgendes von sich zu geben:

„Mach bloß, dass du Land gewinnst!“

Gut, da ich meinen Durst ja mittlerweile gestillt habe (übrigens, für diesen Zustand gibt es kein Adjektiv – Defizienzlückenalarm!) und momentan nicht auf Ärger aus war, beschloss ich meinen Weg fortzusetzen. Als ich schon fast außer Reichweite war brüllte mir der Typ dann noch unverständlicherweise „Drecksau!“ hinterher. Da brannte es nun mit mir durch, ich wendete prompt, beschleunigte auf Mach 4,2 und fuhr dem Ureinwohner frontal entgegen, worauf er relativ schnell die Beine in die Hand nahm und mit einem Affenzahn vor mir herjagte. Nach wenigen Metern schlug er einen Haken nach links und verschwand. Ich wendete erneut und radelte befriedigt nach Hause, um den ganzen Vorfall erst einmal in Ruhe zu bloggen.

Gruß,

eure Drecksau.

3 Antworten to “Pöbel”

  1. fraanzi :) said

    😀😀 sehr cool

  2. simon said

    Batsch mer den!

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