Schwip Schwap ohne Zucker ist Krieg!

18. August 2009

Krieg!

Krieg!

Von den schwerwiegenden Folgen nichts ahnend habe ich heute voller Stolz meine neuen Klickpedale ausprobiert, dass heißt ich bin einfach quer durch die Gegend auf irgendwelchen verlassenen Straßen und Wegen gefahren. Auf meiner Rundreise durch drei Landkreise (Ludwigsburg, Böblingen und Enzkreis) bekam ich dann plötzlich Lust auf Bier. Genauer gesagt war das bei Mönsheim, aber da das hier Niemanden interessiert, werde ich es wohl lieber nicht erwähnen. Jedenfalls war mir klar, dass es auf Nerddeutsch gesagt total lame ist allein in den Biergarten zu gehen, daher habe ich einen guten Freund namens Simon angerufen, ob er sich denn nicht auf ein gemeinsames Bier erbarmen möchte. Nach kurzem herumgekurve stand ich dann auch schon bei ihm auf der Matte und wir zogen gemeinsam mit unseren Drahteseln los, um uns mal ganz geschmeidig im Biergarten gehen zu lassen. Leider hatte der Gebersheimer Biergarten Ruhetag und wir wichen auf die Konkurrenz in Rutesheim-Perouse aus. Nach einem Kirschweizen machten wir uns dann auf den Weg nach Ditzingen-Heimerdingen, um Simon heimzubringen. Da es sich bei der Familie G. um eine sehr gastfreundliche und höfliche Familie handelt, gab es selbstverständlich ein gutes Gespräch, etwas zu trinken und Kaffee (letzterer war überaus köstlich). Natürlich wäre das ganze viel zu langweilig gewesen, wenn Simon nicht so auf Schwip Schwap ohne Zucker stehen würde. Seit unserem Ausflug zur Sprengung von LeoBau – welche aufgrund der Tatsache, dass etwas schief lief ebenfalls nicht langweilig war – weiß ich, dass dieses Getränk natürlich Krieg ist, weil ich davon überaus abartig schmerzende Blähungen bekomme. Jedoch habe ich, als Simon das Zeug heute auf seiner Terrasse herzauberte, im Leben nicht gedacht, dass mir eine Dosis von einem Viertelgläschen (nein, nicht Vierteltöpfchen^^) eine derartig grausame Heimfahrt bescheren würde. Nachdem ich meinem Drang heimwärts dann nun doch folgte, kam auf der L1140 in Richtung Hemmingen der megaultrahypersupermegaintergalaktische Schwip Schwap ohne Zucker-Schock derart plötzlich in Erscheinung, dass ich glatt … von meinem heißgeliebten Velo absteigen musste, was mich selbstverständlich als ambitionierten Radfahrer sehr angepisst hat. In Hemmingen hat mir dann ein Stein Gesellschaft geleistet, während ich auf ihm saß und ihn unter Höllenqualen angefurzt habe. Gott sei Dank ist mir dann nach einiger Zeit doch noch zwischen dem Fixieren meiner Gedärme durch seltsame Posen und schwerem Atmen eingefallen, dass ich mein Handy in der ultra stylischen Tasche habe, die immer unter meinem Sattel hängt. Mein Vater hatte mich nach mehrmaligem definieren meiner misslichen Lage auch prompt abgeholt, ich habe mich zu Hause direkt in Fahrradmontur auf’s Klo gesetzt und hing dort dann auch knappe 2 Stunden fest. Nun bin ich gefühlte 5 Kilo leichter, habe mehrere Kubikmeter heißer Luft … abgelassen und sitze in meinem Zimmer. Natürlich fällt mir nichts anderes ein als dieses kranke Erlebnis zu bloggen. Aber irgendwie habe ich doch noch immer Blähungen: Was für ein blöder Tag.

Gruß & trinkt mir lieber keine Schwip Schwap ohne Zucker,

Martin

P.S.: Wisst ihr warum ich das Gebräu getrunken habe? Weil es das einzige Light-Produkt ist, welches von seinem glucosereichen Vorbild wirklich kaum zu unterscheiden ist! Leider müssen es eben manche Menschen unter Vorsicht genießen…

2 Antworten to “Schwip Schwap ohne Zucker ist Krieg!”

  1. Simon said

    😀
    Du arme Sau mann.
    Das Zeug is eigentlich der Hammer

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