Bunny Project

22. Juli 2009

Da ich ja ein Schöngeist der bildenden Künste bin weiß ich es, künstlerische Meisterleistungen zu interpretieren, daher berichte ich heute über das sogenannte Bunny Project:

Dazu müssen wir erstmal einen Blick nach Norden werfen, um genau zu sein auf das Königreich Schweden. Noch genauer gesagt wäre es ja die Stadt Kalmar und das dortige neueröffnete Kunstmuseum, aber da sich das ja sowieso überhaupt keiner merken kann, werde ich es weglassen.

Conny Blom hatte das Kunstmuseum an der Eröffnung in Panik versetzt, denn er verteilte nämlich im ganzen Museum Attrappen von Sprengladungen, bestehend aus Weckern und Karotten. Nach einiger Zeit musste die Installation der „Sprengladungen“ abgebrochen werden, da der schwedische Kultusminister jene für moralisch sehr verwerflich hielt. Schade, denn genau jenes Verständnis von Kunst gefällt mir.😉

Doch: Was hat sich der Schöpfer dabei gedacht?

Es ist davon auszugehen, dass das aktuelle Geschehen der Weltpolitik ihn maßgeblich beeinflusst hat. Natürlich liegt es offen, dass er hiermit gegen das EU-Beitrittsgesuch der Isländer protestieren will. Das Geräusch von explodierenden Carotinbomben erinnert nämlich sehr stark an das, welches isländische Geysire immer von sich geben, wenn sie ausbrechen. Somit ist das natürlich der perfekte Protest gegen diese bizarre Untat! Nieder mit dem schwedischen Kultusminister! Rettet die Trolle, die EU wird sie mit ihren Paragraphen vernichten!

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