Das große Grillmarathonwochenende

16. Juli 2009

Guten Tag und herzlich willkommen bei meinem ersten Blogeintrag. Ich bin der neue Martin im Bunde und werde versuchen ab jetzt regelmäßig zu bloggen, soweit es meine Freizeit eben zulässt.
Mein erstes Thema wird der Grillmarathon vom 10.7.-12.7. sein. An diesem Wochenende haben wir 3 Tage hintereinander gegrillt und und uns fast außschlieslich von Gegrilltem und ähnlichem ernährt. Von dem Erlebten werde ich euch nun berichten.

Tag 1: Der Auftakt  in Martins Garten

Los gings in Martins gutem alten Grillgärtchen, das uns schon einige male unterhaltsame und sättigende Nachmittage eingebracht hat. Also erstmal ab nach Markgröningen mit dem Bus und dann noch gemeinsam mit Jonas, Andi und Jan zum Rewe, Grillgut besorgen. Von Schweinenackensteaks über Geflügelfilet bis hin zu zwei 14-Schuss-Magazin Nürnberger war alles dabP100709_17.57_[01]ei. Leider kamen von diesen Nürnberger später 3 um ihre saubere, Knackige Wurstpelle, da sie nach einer Grillsaftablaufenlassaktion des Grillchefs einfach über den Grillgitterrand kullerten. Mögen sie in die ewigen Fleischtheken eingehen. Alles eingepackt und zurückgelaufen trafen wir im Garten dann Dirk. Martin selbst hatte Verspätung, da er leider sein öffentliches Verkehrsmittel verpasst hat. Später stießen dann noch Tobi und Peter zu uns. Das Grillen war schon voll im Gange, obwohl wir Anfangs noch etwas Anlaufschwierigkeiten hatten, die Kohle auf Temperatur zu bringen, aber mit etwas geduld, Spucke und trockenem Gras (normales, auf dem Boden erhältliches) war auch dieses Problem überwunden. Als die Mägen gefüllt waren, gings ab in die Tanke, eine Art Jugendtreff in Markgröningen. Man konnte sich mit netten, niveauvollen, Intellektuellen unterhalten, Pizza und Getränke zu sich nehmen und gechillt ne Runde Tischkicker oder Billard spielen. Wer in der Umgebung wohnt sollte mal vorbeischauen, denn da bekommt man das wichtige im Leben beigebracht:

„Wenn du so ne Fata Morgana hast, dann musst du die Fotze einfach umdrehen und dann fickst du sie in den Arsch. So läuft das eben.“

Hinzuzufügen war eigentlich nurnoch, dass Corn-Striker das beste Computerspiel überhaupt ist. Mich persönlich hat die Person von der die Zitate stammen, welche wahrscheinlich anonym bleiben will, an jemanden erinnert den ich früher mal kannte. Wenn du das bist und das hier liest, melde dich bitte.😛
Dann liefen/ fuhren ( Rad) Martin, Jan, Jonas, Peter Andi und ich noch gemeinsam über Felder und das Industriegebiet nach Schwieberdingen, was einen abgerundeten Abschluss zu diesem Tag ergab.

Tag 2: Straßenparty bei Jonas

Am Samstag gings in Schwieberdingen ab bei Jonas‘ Kreuzigungs, pardon, Kreuzungsfest. Viele Nachbarn aus der nahen Umgebung waren da und ließen ihr Fleisch auf den 2 Gasgrills brutzeln, schnappten sich ein Bier aus dem magischen Fass, das warm war aber kaltes Bier hervorbrachte und setzten sich gemütlich auf die überdachten Bierbänke. Nettes Ambiente, Partyfeeling pur. Zuerst warenMartin, Jonas und meine Wenigkeit vor Ort. Also gleich mal die erste Cola eingeworfen und das Haus besichtigt, wo wir auf ne Packung alter Feuerwerksböller gestoßen sind. Die wollten natürlich demonstriert werden, was auf dem Hartplatz beim schwieberdinger Bahnhof sinnvoll erschien. Die erste Mini-Rakete wurde natürlich noch am haus gezündet, worauf Jonas‘ Katze knapp einem Herzinfarkt entkam und sich erstmal verzog.  Unten auf dem Platz ging’s dann richtig zur Sache und uns wurde erneut eindrucksvoll demonstriert, wie gefährlich und furchteinflößend (!) Feuerwerkskörper sein können. Vor allem die, welche scheintot auf nem Gulli liegen, nurnoch vor sich hinkokeln und beim ersten leichten Schubser per Fuß sofort unkontrolliert durch die Gegend fliegen. So wurden beide Martins fast getroffen und wir verließen den Hartplatz wieder, da die Munition ausging. Wieder bei Jonas‘ Haus angekommen haben wir dann Robin rausgeholt und dann auch Jan getroffen. Mit dieser Besetzung gings dann wiedermal ab zum REWE – Grillkram kaufen. Welches genau und wie schön Grillkram sein kann, hat Jan beeindruckend in seinem Schweinenackensteak-Fotoshooting dargestellt.
Auf dem Rückweg traf dann Peter ein, welcher es seltsamerweise knapp verpasst hat, sich Grillgut mit zu kaufen. Deshalb hab ich ihm einfach eine meiner beiden Roten Würstchen spendiert, die dann gegen Ende leider nichtmehr ganz so gesund aussah, da der Grill Feuer fing und das Würstchen, wie es nunmal so ist, genau in dem Flammenmeer lag. Es sind nun also schon 4 Würstchen den Kokel-Ruß-Tod gestorben. Nun kamen Martin und ich auf die Idee uns was von dem magischen Bierfass zu zapfen. Leider bekamen wir keine Gläser und mussten auf leere Cokeflaschen zurückgreifen. Das ganze klappte nicht ganz so gut, denn wenn man das Bier nicht über die Innenwand laufen lies, schäumte es enorm und so hatte Martin in seiner Flasche ein Schaum-Bier-Verhältnis von 5:2. Ich selbst konnte mit meiner 5:3 dagegen ein Traumverhältnis vorweisen. Nicht.
Es wurde also so langsam spät und es wurde beschlossen noch ein bisschen durch Schwieberdingen zu radeln. Hier muss ich leider mit meinem Bericht passen, da ich wenig Lust, noch taugliches Rad hatte, teilzunehmen.

Tag 3: Roberts Grillparty im idyllischen Oberriexingen

Robert hatte beschlossen bei sich auch eine Grillparty steigen zu lassen. In Markgröningen mit Tobi getroffen, fuhren wir gemeinsam nach Oberriexingen, wo uns Martin und Robert schon erwarteten. Der Ort des Grillens war nicht weit entfernt, also konnte es quasi gP120709_13.17_[01]leich losgehn. Grill ging recht flott an, was einigen Hilfsmitteln, wie einer elektrischen Luftpustepumpe, Heißluftgebläsen oder so ner Röhre mit Kohle zum Vorglühn drin, deren Funktion ich aber nicht so ganz durchschauen konnte.

Um die Zeit zu überbrücken, stand ein Tischkicker, eine Art Hängesessel und eine Hollywoodschaukel bereit, sowie etliche Getränke. Grillgut war zahlreich vorhanden und bestand beispielsweise aus Grillfackeln oder Pute „Arizona“ … oder so. Geschmeckt hats auch und das Wetter spielte soweit mit.

Und weil wir grade so gut drauf waren, sind wir in nen nahen Wald gefahren und haben ein paar nette Videos gedreht, die meistens ihre tiefere Bedeutung vermissen lassen, aber nett anzuschaun sind. Allzuviel möchte ich dennoch nicht vorweg nehmen, da ich hoffe, dass sie in einem eigenen Post nachfolgen werden. Sie haben es verdient!
Danach gings ab bei einer Easy-Rider-Tour durch Oberriexingen und Umgebung. Erste Anlaufschwierigkeiten zeigten sich, da bei Tobi relativ früh die Kette rausflog und man wegen der Plastikummantelung schlecht rankP120709_16.03am, um sie wieder einzufädeln. Er musste also kurzfristig auf einen 4-Rädler umstiegen, danach gings weiter.
Gesehen haben wir von einem ruhigen Fluss, über nen Miniaturwasserfall, Radfahrende Rentner, die noch mehr Stimmung machten als wir, bis hin zu poetisch angehauchten Wandkritzeleien sehr viel. Wir enfernten uns immer weiter vom Ausgangspunkt und das Wetter wurde immer finsterer, bis wir irgendwann jenseits von Bauernhöfen im Regen durch die Pampa gecruised sind. Das beste war aber der Moment, als es richtig angefangen hat zu pissen, wir nen geschätzte 100m hohen Berg mit Steigung ~20° hochgerast sind und mir dann KURZ VOR DEM GIPFEL DIE VERDAMMTE KETTE GESPRUNGEN IST. Ich hasse Ketten. Martin war uns schon allen vorraus und musst erst wieder eingefangen werden, da wir nun nicht über den Berg weiterfuhren sondern wieder auf selbem Weg runter mussten. Unten an einem der Bauernhöfe angekommen holte Roberts Mutter ihn und den defekten Easy-Rider ab und Tobi, Martin und ich wurden mit Regenschirmen bewaffnet. Regen ist Krieg. So sind wir nun die ganze Strecke vorbei an Feldern, dem Fluss und ein paar Gänsen mit einer Hand am Steuer und einer Hand am Schirm zurückgefahren. Die Methode den Schirm irgendwie ins T-Shirt zu klemmen/Stecken/Stechen erwies sich leider als ineffizient. Relativ durchnässt bei Robert angekommenm, wurden die fahrbaren Untersätze Sachgemäß in der Garage verstaut und alle gönnten sich erstmal ein Eis bevor es zur Wii ging. Zeitlich reichte es leider nur für 4 Runden Super Mario-Kart, Spaß gemacht hats trotzdem.
Heimgekommen sind wir dann per Shuttle-Service mit Roberts Mom ihr Auto, wo es Gottseidank auch trocken drin war. Interessanterweise hat jenes Auto auch die nötigen Voraussetzungen für den Einbau einer Photonenkanone. Mercedes-Benz eben.

Zusammenfassend ist zu sagen, das dieses Wochenende sehr erlebnisreich war und viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit sich brachte. Da jeden Tag gegrillt wurde, hing uns allen wohl die nächsten Tage Fleisch ein bisschen zum Hals raus, aber gelohnt hat es sich allemal. Zwar war nicht alles perfekt, aber genau das machte auch den Reiz und die gute Stimmung aus. Ich persönlich hoffe, dass so etwas erneut stattfinden wird und auch wieder entsprechend geil wird. Im Endeffekt empfehle ich es jedem einmal im Leben einen Grillmarathon von mindestens 3 Tagen durchzuziehen. Ihr werdet es lieben!

Grüße, Martin²

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